Eingeleitet wurde das Fest mit einem Familiengottesdienst in der Pfarrkirche. Er war ganz auf kleine und große Besucher ausgerichtet und wurde von Pfarrer Peter Meister und Pfarrvikar Sarves zelebriert. Das Tagesevangelium von der wundersamen Brotvermehrung spanne einen wunderbaren Bogen zu den Köstlichkeiten, die später angeboten würden, legte Pfarrer Meister dar. Gott möchte, dass es den Menschen gut geht und sie sich auch von Herzen freuen können. Diese Freude brachte der Stammhamer Kinderchor unter der Leitung von Monika Kaufmann in seinen Liedern zum Ausdruck. Urlaubsbedingt reduziert, zeigten die vier Mädchen viel Mut, vor so vielen Besuchern aufzutreten und wurden dafür von der PGR-Vorsitzenden auch sehr gelobt. Die Minis trugen ebenfalls zum feierlichen Gottesdienst bei und sprachen die Fürbitten. Maurus Mayer spielte gekonnt auf der Orgel und unter den Schlussklängen machten sich die Besucher auf den Weg zum Dorfplatz.
Schnell füllten sich die Reihen auf dem Dorfplatz. Fleißige Frauen hatten deftige und süße Köstlichkeiten zubereitet. Von Pizzabrötchen, Zucchinipflänzchen, Erdäpfelkasbroten bis Auszogene, Hasenöhrl und Zwetschgenbavesen fanden die Gäste ein ansprechendes, vielfältiges und leckeres Buffet, das viel Lob erntete. Erfrischende Getränke an diesem hochsommerlichen Abend sorgten für Abkühlung. Adele Pranzl bedankte sich beim Dorfwirt, der seine Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellte.
Ein kleines Programm sorgte für Abwechslung. Wie schon letztes Jahr traten die Leonberger Plattler, begleitet von Sepp Strasser auf der Ziach, auf. Jonas und Markus kamen dabei ganz schön ins Schwitzen. Die feine Saitenmusi der Volksmusikgruppe um Irene Bergler fand viel Anklang beim Publikum. Beide Gruppen boten ihre Einlagen unentgeltlich dar und durften sich zurecht über den Dank der PGR-Vorsitzenden und den Applaus freuen.
Ganz im gerade herrschenden olympischen Geist hatte sich Gemeindereferent Klemens Fastenmeier mit seinen Minis einige Wettbewerbe ausgedacht. Beim Silbenrätselspiel trat Pfarrvikar Sarves, aus Verständigungsgründen von Adele Pranzl unterstützt, gegen seinen Chef an und konnte das Duell mit 3:2 für sich entscheiden. Beim Pantomimenspiel wetteiferte die Seelsorgemannschaft gegen die Minis. Nicht das Gewinnen, sondern Spaß und Freude standen im Vordergrund.
Minipong war ein gefragtes Spiel. Gar nicht so einfach, Tischtennisbälle einmal aufspringen und dann in Becher zu platzieren. Das mussten auch die beiden Seelsorger feststellen, aber zwei Treffer bei fünf Würfen haben sie geschafft. Das Spiel machte nicht nur den Minis richtig Spaß. Es versuchten sich auch viele Erwachsene mit wechselndem Erfolg.
Die Stunden vergingen im Fluge und als die ersten Blitze den Nachthimmel erhellten, machten sich die Besucher zufrieden und gut gelaunt auf den Nachhauseweg.
Der PGR wurde für seine Arbeit mit einem gelungenen Gemeinschaftserlebnis belohnt und kann der Kirchenpflegerin die Einnahmen als Grundstock für die Renovierung des Hauses der Pfarrgemeinde zur Verfügung stellen.


